Berliner Bunker – der geheime Ausflugtipp

Die unterirdischen Anlagen bieten Geschichte mit Spaß und zum Anfassen

Zum Ende des 2. Weltkrieges wurde am Anhalter Bahnhof eine gigantische Bunkeranlage errichtet. Auf fünf Etagen verteilen sich 100 Räume auf 3.600 m2. Gedacht war die Anlage als Schutz für die Passagiere des Bahnhofs, der damals zu einem der größten Bahnhöfe in ganz Europa gehörte. Tatsächlich kamen während der Luftangriffe auf Berlin mehr als 12.000 Menschen hier unter. Später, nach dem Ende des Krieges, diente der Bunker als Lagerort für Lebensmittel für Berlin.

Einzigartige Atmosphäre für Foto-Shooting und besondere Events

Das Image eines Bunkers bietet ausgezeichnete Attribute für Fotoaufnahmen oder Dreharbeiten. Das düstere, geheimnisvolle Licht, die kahlen Wände mit der typischen Betonprägung, alte Gegenstände, denen man die Zeit ansieht und das Wissen um die Geschichte, die in diesen Mauern stecken, machen einen – und besonders diesen am Anhalter Bahnhof – zu einem Ort mit einem ganz besonderen Flair. Für ein Event unter dem Motto Grusel, Geheimnis oder unterirdisch ist ein Bunker geradezu prädestiniert. Die meisten Bunker, sofern sie noch erhalten sind, sind der Öffentlichkeit jedoch nicht zugänglich. Anders der Anhalter Bunker, der nicht nur öffentlich zugänglich ist, sondern eine ganze Palette von Angeboten vorhält. Wer sich davon selbst überzeugen will, hat hier http://www.berlinstory-bunker.de/ die Gelegenheit dazu.

Anhalter Bunker nicht nur für Gruftis – ideal als Familienausflug

Gemeinhin sollten sich die Möglichkeiten, die man mit einem Bunker verbindet, auf eine Besichtigung beschränken. Beim Anhalter Bunker hat man sich mehr einfallen lassen. Im ersten Untergeschoss befindet sich das Bunkermuseum. Auf einer recht großzügigen Fläche (700 m2) erhält man hier eindrucksvoll Einblick in einen Bunkeralltag. Man spürt die Kälte und vor allem die Dunkelheit, die hier die Menschen befallen hat, als sie vor den Bombenangriffen Schutz suchten. Im Figurenkabinett, das sich im Erdgeschoss befindet, kann der Besucher die Ausstellung Medizin in alten Zeiten bewundern. Wer dann noch nicht genug hat, kann sich im ersten Obergeschoss mit allerlei Ängsten im Gruselkabinett beschäftigen. Die vielen Möglichkeiten, die der Anhalter Bunker bietet, führten nicht zuletzt dazu, dass der Bunker einer der interessantesten Ausflugtipps für die gesamte Familie in Berlin ist.